In der heutigen Zeit werden die Menschen immer älter, sind aber geistig und körperlich noch sehr fit. Das ist auch in unserem Verein nicht anders, deshalb wurde die Gruppe „Senioren/50 plus“ ins Leben gerufen.

Unser Angebot im Detail...


In Lauterbach hab ich mein Strumpf verlorn ... so lautete das Motto des diesjährigen Ausfluges der Senioren 50 plus.

Die Senioren 50 plus besuchten die Staatliche Voelschutzwarte in Fechenheim

Vogelschutz ist für die Hausener Senioren nichts Neues, denn wenn man die Nidda entlang geht vom Altarm bis zur Autobahnbrücke, kann man einen Blick in das Hausener Vogelschutzgebiet werfen. Was aber alles so in einer staatlichen Vogelschutzwarte passiert, das wollten die Senioren einmal genau wissen und machten sich auf den Weg zur staatlichen Vogelschutzwarte in Fechenheim.

Dr. Klaus Richarz ist der Leiter dieser Institution und er erzählte sehr anschaulich über das Leben und die Gewohnheiten unserer heimischen Vogelwelt. Auch erfuhr die Gruppe viel über die Vogelschutzwarte. Sie wurde 1937 von Dr. Walter Banzhaf gegründet und nach dem Krieg leitete sogar Prof. Bernhard Grzimek für ein Jahr die Vogelschutzwarte. Im Jahr 1973 wurde sie verstaatlicht und ist nun für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland zuständig.

Dr. Richarz und die beiden Förster und Ornithologen Ralf Lösekrug und Michael Hofmann begleiteten die Gruppe durch den Vogelschutz. Die staunenden Senioren erfuhren, dass z.B. die Singvögel nur singen, um ihre Reviere abzustecken. Der Specht trommelt. Der Birkhahn balzt sehr auffällig und man erzählt sich, dass sich die Bayern von ihm den Schuhplattler abgeguckt haben. In Hessen gibt es wieder viele Weißstörche und sogar 90 Paare Schwarzstörche. Außerdem wurden in Deutschland wieder Geier gesichtet. Und die Gruppe erfuhr die Geschichte von Fulvio, dem Gänsegeier, der in Wirklichkeit eine Lady war. Man konnte auch ein Jungvögelchen streicheln, das Michael Hofmann aus dem Brutkasten holte und versicherte, dass es von der Mutter nicht im Stich gelassen wird, weil sie nämlich keinen Geruchssinn hat. Fast an jedem Baum hing ein Nistkasten in allen möglichen Ausführungen mit großen und kleinen Löchern, Eingängen von hinten usw. Und haben Sie gewusst, dass es in Frankfurt 19 verschiedene Fledermausarten gibt?

Man erfuhr so viel über die Vogelwelt und mancher wird, wenn er in seinem Garten die Vögel zwitschern hört oder manchmal schimpft, wenn sie schon in aller Frühe anfangen zu singen und man nicht mehr schlafen kann, jetzt anders über unsere gefiederten Freunde denken.

Übrigens, am 6. Oktober 2007 feiert die Vogelschutzwarte Jubiläum unter dem Motto „70 Jahre Vogelschutzwarte Frankfurt – 70 Jahre für Vögel und Menschen“. Jeder ist herzlich willkommen.
Jeder kennt mittlerweile "Das große Hessenquiz" und die Senioren hatten die Gelegenheit, als Gast dabei zu sein.

Achtung, ab dem 1. Juli 2007 ist das Halbjahresprogramm 2-2007 verfügbar.

Von den Senioren wurde die 8. Etappe ihres Wanderspaziergangs "Am Rande unserer Stadt" absolviert, sie wanderten von Sossenheim nach Hausen.

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